Hervorgehoben

Bei der Bewerbungen alles richtig machen?

Mach Dich frei und werde kreativ. Wie das geht erfährst Du hier!

In meinem Job-Coaching geht es immer wieder um die eigene Bewerbung. Und nicht selten kommen dann Fragen, wie:
„Macht man das so noch?“
„Wie müssen Bewerbungen heute aussehen?“
„Mache ich alles richtig?“

Worum geht es bei einer Bewerbung?

Es geht darum, …
… sich zu präsentieren, sich selber vorzustellen, seine Erfahrungen mitzuteilen, seine Stärken aufzuzählen.
Worum geht es dem Arbeitgeber? Dieser benötigt eine Lösung für ein Problem. Ein Arbeitgeber hat Aufgaben, für die sie/er jmd. sucht, die/der diese Aufgaben übernehmen kann und somit das Problem löst.

Daher ist es wichtig: Die/Der Leser*in möchte direkt erkennen, dass die/der Bewerber*in sich die Aufgaben zutraut, bereit ist, das Problem zu übernehmen und loslegen kann. Somit sollte der/dem Leser*in schon beim Lesen unterstützt werden, so dass sie/er direkt erkennt: Das passt!

Das Schreiben der eigenen Bewerbung ist dabei nur die letzte Aufgabe in einem gesamten Prozess. Je mehr Du dich zunächst mit Dir beschäftigst und Dir ein klares Bild machst, was Deine Stärken sind, Deine Vorlieben, Deine Fähigkeiten, ist es nur noch eine Vollendung die Bewerbung zu schreiben. Und schon recht bald hast Du eine Fülle an Bewerbungs-Sätzen, die Dich authentisch und verständlich beschreiben.

Deine Bewerbung ist Deine Visitenkarte. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Eine Bewerbung soll Dich präsentieren, und je mehr Du dich dafür kennen gelernt hast, um so einfach fällt es Dir, „Werbung“ für Dich zu machen, dich also zu bewerben. Die Gestaltung ist dabei Deine Handschrift.

Hier noch ein paar kreative Ideen von mir:

Eine Idee ist, sich einmal vorzustellen, man müsste sich mit einem Produkt-Karton „anwerben“, der im Regal eines Lebensmittelgeschäftes steht.
Wie sähe Dein Produktpaket aus?
Was wäre der Titel und der Untertitel?
Was wäre der Werbeslogan und die Produktbeschreibung?
Was ist der Preis und die Handhabungsbeschreibung?
Wo ist dein Paket platziert?

Es kann auch helfen, eine fiktive Stellengesuch-Anzeige für sich zu entwerfen:
Was suchst Du?
Was willst Du?
Was bringst Du mit?
Was erwartest Du?
Was erhält der Arbeitgeber, wenn er Dich in einer Anzeige entdecken würde?

Solche kreativen Übungen helfen Dir, über Dich und Deine Stärken, über Deine Wünsche und Vorstellungen, nachzudenken. Und um dann anschließend eine Bewerbung, mit der Du Dich selbst wohlfühlst, zu schreiben. Deine „Handschrift“ ist dann zu erkennen.

Probiere Dich also vorab erst einmal kreativ aus und nähere Dich dann am Ende erst Deiner eigentlichen Bewerbung.

Sich anschließend ein Feedback einzuholen, rundet die eigene Bewerbung ab. Spannend ist auch, die eigene Bewerbung mal jmd. zu zeigen, der einen selber gar nicht kennt. Was liest diese fremde Person aus Deiner Bewerbung? Freunde und Verwandte kennen Dich und sehen beim Lesen der Bewerbung mehr als dort manchmal steht. Es hilft also oftmals jmd. Fremdes drauf gucken zu lassen. Ein Freund einer Freundin oder die Kollegin einer Bekannten.

Übrigens: Falls Du arbeitslos oder arbeitsuchend gemeldet bist, dann frag doch bei deiner Arbeitsvermittlung nach einem Gutschein für ein Job-Coaching (Aktivierungs- und Vermittlungs-Gutschein, kurz: AVGS). Gerne helfe ich Dir bei Fragen hierzu weiter.

Wem gehört die Probezeit?

Die eigenen Chancen nutzen!

Viele Unternehmen habe sich einen Zeitplan und Kommunikationsplan für die Probezeit überlegt. Für viele Unternehmen gehört es dazu, neue Mitarbeitende in den ersten sechs Monaten gut zu betreut und einzuarbeiten und mit ihnen mehrmals ins Gespräch zu kommen. Dies hilft den Mitarbeitenden Fragen zu stellen und sich in den ersten Monaten gut einzufinden. Dies hilft auch dem Arbeitgeber dabei, sich ein umfangreiches Bild von der/dem neue Kollegin/-en zu machen. Und das ist nur FAIR!

Und dennoch: Immer noch höre ich, dass Menschen diese Möglichkeiten in der Probezeit nicht haben und erst kurz vor Ablauf die Nachricht erhalten, dass der Vertrag nicht verlängert wird.

Verhalte Dich so, wie Du es Dir vom Anderen wünschst!

Ich glaube, kein Unternehmen, sei es auch noch so klein, möchte kurz vor Vertragsabschluss von einem potentiellen Kunden eine unerwartet Absage erhalten. Auch hier geht das Unternehmen mit Kunde in den regelmäßigen Austausch, um ggf. das Angebot, den Service oder den Preis anzupassen. Warum nicht auch bei neuen Mitarbeitenden?

Sag was Du Dir „wünschst“! Warte nicht ab.

Hier mein Tipp: Wenn das Unternehmen keinen Kommunkationsplan für die Probezeit hat, frag nach Gesprächsterminen. Frag an, ob Du bspw. nach 3 Monaten ein Zwischengespräch haben kannst. Folgende Punkte können Anlass für das Gespräch sein:

👍Du kannst eine erste Rückmeldung über deine bisherige Arbeit erhalten, um daraufhin Deinen Einsatz noch besser auszurichten.

👍Du kannst Dich mit eigenen Fragen vorbereiten. Notiere Dir vor dem Gespräch Fragen zum Unternehmen, zu Abläufen oder Projekten. Nach drei Monaten hast Du einen ersten Einblick erhalten und Deine Fragen zu diesem Zeitpunkt gehen mehr ins Detail.

👍Du hast durch das Gespräch die Chance Dich noch einmal anders zu präsentieren. Falls Dich der Arbeitgeber bis dahin vielleicht gar nicht wahrnehmen konnte, kannst Du hier zeigen, was Du schon alles erlernt hast und an Aufgaben selbstständig übernimmst.

👍Frage am Ende des Gesprächs nach einem nächsten Termin, der bspw. zum Ende der Probezeit liegt, um dann auch die Entscheidung über eine Weiterbeschäftigung zu erhalten. Damit zeigst Du einen vorausschauenden Blick.

Und wem gehört jetzt die Probezeit?

Natürlich fühlt man sich möglicherweise abhängig von der Arbeitgeber-Entscheidung. Insbesondere in Lebensphasen, in denen man auf die nächsten Anstellung händeringend angewiesen ist. Und dennoch appelliere ich hier:
Auch Du hast die Chance Dir ein Bild von dem Arbeitgeber, von den Aufgaben, vom Arbeitsumfeld und auch vom Arbeitsklima zu machen. Und auch Du kannst die Probezeit für Dich nutzen. Bleiben oder gehen!?!

Aber denk daran:
Sei transparant und offen und ehrlich. Und:
Verhalte Dich so, wie Du es Dir vom Anderen wünschst!

Schreibt mir hier gerne, welche Erfahrung Du mit Probezeiten gemacht hast.
Ich freue mich über deine Meinungen!

Herzliche Grüße, Maike

Yoga machen, dann bin ich resilient 😩

Ach herrje, … dann wollen wir hier mal mit falschen Bildern aufräumen!!!

Nein, nein, Resilienz kann nicht auf achtsame Auszeiten reduziert werden. Resilienz bedeutet mehr!

Natürlich ist Yoga oder Joggen oder Meditieren ein Teil der Resilienz. Momente für mich, in denen ich auftanke, körperlich ausgleiche oder mich wieder auf meine Gefühle und Bedürfnisse besinne, sind für Stressabbau immens wichtig.

Resilienz, gleichzusetzen mit der eigenen Stressabwehr, das eigene Immunsystem gegenüber Stressfaktoren, vereint aber mehr als nur diese ausgleichenden Momente.

Auf die Haltung kommt es an!

Wie bin ich gegenüber äußeren Einflüssen eingestellt? Wie gut kann ich akzeptieren?

Welche Erfahrungen aus der Vergangenheit nutze ich, um meinen Blick auf zukünftige Ereignisse positiv, optimistisch und lösungsorientiert auszurichten?

Manchen Menschen fällt das leichter und manche Menschen benötigen hier mehr Trainingseinheiten. Und Aussagen über die eigene Resilienz ist immer eine aktuelle Momentaufnahme. Das Stress-Immunsystem kann schwanken. Es kann mal stark oder auch anfällig sein. Aber mit einem Bewusstsein darüber, was Resilienz ausmacht, lässt sich die eigenen Stressabwehr wieder schneller aufbauen.

Haltung ist alles!

Um mehr über Resilienz zu erfahren, biete ich eine online-Stunde mit praktischen Übungen an. TeilnehmerIn-Zahl ist dabei unbegrenzt. Meld dich einfach mal bei mir.

Herzliche Grüße, Maike

Keine Antwort auf die Bewerbung

Die Bewerbung ist verschickt, eine Eingangsbestätigung hast Du erhalten und dann passiert lange nichts…

„Wie gehe ich damit um?“

Bild von Anastasia Gepp auf Pixabay

Jede Bewerbung ist nicht nur mit viel Sorgfalt und ausgewählten Inhalten erstellt worden, sondern auch mit vielen Gefühlen, insbesondere Hoffnung, und Wünschen abgeschickt worden. In jeder Bewerbung steckt die Hoffnung nach einer Veränderung, einer Zusage, einer neuen Perspektive. Man legt für einen Moment das eigene Schicksal in andere Hände.

Und dann meldet sich niemand. Es erfolgt keine Absage, keine Einladung, vielleicht gerade noch eine Eingangsbestätigung, ein Textbaustein á la copy/paste! 😩

Was nun?
Es gehen einem 1000 Gedanken durch den Kopf:
Was gefällt denen nicht an meiner Bewerbung?
Sind andere schon längst zum Gespräch eingeladen worden?
Sind mir doch Fehler unterlaufen?

Hier Tipp 1: Bezieh die Situation nicht auf Dich!!!
Es kann viele Gründe geben, warum sich der Arbeitgeber noch nicht gemeldet hat. Beispielsweise sind sehr viele, zu viele Bewerbungen eingetroffen. Der Arbeitgeber ist schlichtweg überfordert zu antworten. Oder aber die Stelle ist intern noch einmal diskutiert worden. Eventuell ist auch ein/e Mitarbeiter*in erkrankt, die für die Auswahl der Bewerbungen zuständig ist.

Wann ist der richtige Zeitpunkt nachzufragen?
Und welchen Eindruck hat dann der Arbeitgeber von mir? 😏

Natürlich möchte man alles richtig machen und sich sympathisch und richtig verhalten. Und gleichzeitig möchte man auch eine Antwort haben und zumindest wissen, wie der Stand im Bewerbungsprozess ist.

Das sagen andere Bewerber*innen:
Viele Coachees haben mir im Job-Coachings gesagt, dass ihnen ein Nachfragen schwer fällt und sie nicht aufdringlich wirken möchten. Es kommen Gedanken, wie z. B.:
„Vielleicht ist der Arbeitgeber genervt, wenn ich nachfrage.“
„Ich warte lieber noch etwas mit einem Anruf, sie sind doch alle bestimmt sehr beschäftigt.“

„Es wird schon richtig sein, dass sie sich noch nicht melden. Ich muss einfach weiter warten.“

Aber wie lange? 🧐

Prüf genau, ob Du alle Daten richtig gesehen hast. Was stand in der Eingangsbestätigung, wie und wann es weiter geht?

„Wir melden uns in den nächsten Tagen.“

Wann ist das? Auf jeden Fall weniger als 2 Wochen. Von daher bist Du mit einem Nachfragen nach 2 Wochen auf der sicheren Seite. Aber unabhängig davon:

Nun Tipp 2: Frag nach!
Es ist Dein gutes Recht nachzufragen, wie der Stand des Bewerbungsprozesses ist. Es ist auch Dein Prozess. Hierfür kannst Du anrufen oder aber auch eine E-Mail schreiben. Nutz Deine Frage, um herauszufinden, wann Du mit einer ersten Rückmeldung auf Deine Bewerbung rechnen kannst. Nur so weißt Du, wann Du erneut nachfragen kannst.

Mit einem freundlichen Nachfragen weißt Du anschließend besser Bescheid und Du kannst die Kontaktaufnahmen dafür nutzen, um zu zeigen, dass Du tatsächlich an dem Job interessiert bist. Du ergreifst die Initiative und das wird sichtbar.

… ja, aber, ich bin ja abhängig von denen.

Häufig rutschen Bewerber*innen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind und auf die nächste Zusage finanziell angewiesen sind, in eine Bittstellerposition. Wie das Kaninchen vor der Schlange. Gerade dann ist es besonders herausfordernd seine Werte und eine Haltung auf Augenhöhe hoch zu halten.

Bild von StockSnap auf Pixabay

Daher Tipp 3: Behalte Dein ziel im Auge.
Mach Dir bewusst, dass auch Du eigene Ziele hast. Halte sie Dir vor Augen!
Auch Du hast eigene berufliche Pläne und setzt gerade alles daran den passenden Job und auch den passenden Arbeitgeber zu finden. Daher ist es legitim, dass auch Du Deinen Bewerbungsprozess im Blick behältst und dafür die Antworten und Antwortfristen Deiner Adressaten für Dich organisierst und im Blick behalten möchtest.

Wenn Du dabei Unterstützung benötigst, sag Bescheid. Für ein Job-Coaching gibt es finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten (Stichwort: AVGS-Gutschein).
Gerne erzähle ich Dir mehr darüber!

Haben Dir diese Tipps geholfen? Oder hast Du Anmerkungen dazu? Scheu Dich nicht hier einen Kommentar zu schreiben. Ich freue mich auf Rückmeldungen jeglicher Art.

Herzliche Grüße, Maike

Sich wandeln und verändern

Du möchtest raus aus alten Mustern? 

Hier gewinnst Du unterstützende Erkenntnisse für Deine Ziele!

Im letzten Blog-Beitrag habe ich mich mit dem Wort Transformation befasst. Das Transforma-Tier solltest Du dir unbedingt dort einmal anschauen. Eine wunderbare Zeichnung von Irina Hennig. Hier nochmal der Weg zum letzten Beitrag, aber lies doch erst weiter.

Bei Transformation geht es um Wandlung, Veränderungen, aber auch darum, sich selbst zu verwandeln, sich zu verändern. Kinder können das wunderbar. Zum einen in diversen Rollenspielen, zum anderen probieren sie immer wieder neue Styles und Haltungen aus. Gerade in der Pubertät, auch schon in der Vor-Pubertät, kommt es häufig zu Wandlungen. Klar, bei ihnen gehört das zum Entwicklungsprozess dazu. Aber wer sagt denn das dieser nach der Pubertät endet? 

Foto by Jessica Rockowitz

In unserer New Work Women Collaboration Veranstaltung zum Thema Transformation habe ich selbst noch einmal ein paar Erkenntnisse aufgefrischt und hinzugewonnen:

„Ich kann nicht allen gefallen, also brauche ich es erst gar nicht versuchen.“

„Sei sichtbar so wie Du bist.“

„Eine Sehnsucht kann meine Veränderung antreiben.“ 

Und genau darauf lege ich in meinem Coaching großen Wert: Das Coaching-Ziel muss attraktiv formuliert sein, umso wichtiger wird es für einen selbst, das Ziel erreichen zu wollen. Eine Sehnsucht entsteht!

Bei der Attraktivität des Zieles geht es nicht um das Bestimmen von messbaren Ziel-Zahlen oder objektiven Erfolgskriterien. Es geht an dieser Stelle um eine persönliche Weiterentwicklung. Es geht um das, was ich fühle und sehe, um das was dann für mich positives sein wird, wenn ich mein Ziel erreicht habe. Wenn ich mir dessen vorher bewusst bin, wird mein Ziel für mich erlebbar, wertvoll und erst so richtig wichtig. Dann wird in mir die Energie freigesetzt, die ich für die Zielerreichung benötige. 

Mit meinem Coaching möchte ich gerne für Frauen da sein, die sich in ihrer Lebensmitte neu ausrichten möchten. Viele streben danach, alte Muster oder eine Rolle ablegen zu wollen. Es kann der Wunsch nach einer Wandlung aufkommen. Was gestern noch gut war, kann schon morgen nicht mehr passen.  

In der Lebensmitte gibt es also einen Moment, in dem sich wieder etwas ändert. Es wird erforderlich, dass sich auch wieder eine eigene Veränderung einstellt. Auslöser hierfür können ganz unterschiedlich sein. Zum Beispiel werden die eigenen Kinder älter, die Anforderungen in der Familie ändern sich, ich habe mehr Zeit für mich. Wo soll es hingehen? Wo ist mein Platz? 

Oder: Ich blicke zwar zurück auf viele gute berufliche Jahre, aber der Wunsch wird immer stärker die zukünftigen Berufsjahre sinnstiftender ausrichten zu wollen. Welche Stärken und Fähigkeiten kann ich also zukünftig in welche sinnstiftende Arbeitsbranche investieren? 

Wenn es Dir so geht, dann sei Dir gewiss: Mit diesen Gedanken bist Du nicht allein. 

Vielen anderen geht es ebenso. 

Herzliche Grüße,

Maike 

Transformation – Was?

Und was hat das mit mir zu tun?

Hier nähere ich mich dem Begriff mal ganz einfach!

Als ich dieses Bild von Irina (https://www.visual-interventions.de) gesehen habe, habe ich es für mich sofort verstanden. Spontan habe ich das Bild TRANSFORMA-TIER genannt! Aber dazu später mehr.

Der Begriff Transformation 🧐

Transformation ist in aller Munde und doch kommt mir dieser Begriff manchmal recht fern vor. Eigentlich bringe ich diesen Begriff immer nur mit Organisations-Entwicklung in Verbindung – ein komplexer Prozess, in dem ich ein kleines Rädchen bin.

Was habe ich also mit Transformation am Hut?

In einer Austauschrunde mit New Work Women auf LinkedIn wurde mir bewusst: Es geht hierbei um mehr als um den Wandel innerhalb großer Unternehmen oder Abteilungen. Ich selbst habe schon häufig Transformationen erlebt und mitgestaltet. Als Mitglied eines Unternehmens bin ich ein Teil dieser Transformation, die ein Unternehmen bewusst einleitet oder unbewusst durchläuft. Somit hat das natürlich auch Einfluss auf meine eigene Veränderung. Auch ich entwickle mich im Rahmen einer solchen Transformation weiter, ich habe mich sozusagen transformiert.

Nicht nur Unternehmens-Transformationen wirken auf mich.
Auch im Privaten werde ich zu einer Transformerin! 😁

Danke an Samule Sun

Weitere Transformationen bin ich einfach auch privat durchlaufen. So wie Du auch, so wie jede*r, ganz automatisch, ungewollt und unbewusst, weil das einfach der Lauf des Lebens ist.

Wir altern! 👶👧👩🧑‍🦳

Schon aus dem einfachen Grund des Alterns nehmen wir immer wieder neue Rollen ein.

Aber auch ganz bewusst und forciert wollen wir uns wandeln, etwas verändern und gleichzeitig verändern wir uns dadurch. Ganz bewusste Entscheidungen leiten Transformationen ein: Weil ich mich von Menschen vielleicht distanziere oder meinen Job gekündigt oder ein neues Hobby begonnen habe.

All das gehört für mich nun auch zu diesem Begriff.
Uns ist das vielleicht gar nicht so bewusst, aber Transformation ist ein Teil von uns, ein immer wiederkehrender Prozess.

Los, transformiert Dich jetzt! 🥸

Entscheidend ist aber für eine Transformation: Wenn sie von außen an mich herangetragen wird, dann muss ich sie selbst wollen. Oder aber die Transformation beginnt intrinsisch, bewusst aus meinem inneren heraus, und ich entscheide mich selbst für eine Wandlung.

Also: Wie alles im Leben erfolgt eine Transformation reibungslos, wenn ich sie selbst auch will und auch meine Einflussmöglichkeiten dabei erkenne.

Und hier nochmal zurück zum Transforma-Tier!

Zunächst kann das Unbekannte, das was da noch kommen wird, auf mich unheimlich wirken, wie ein Monster.
Oder aber es wirkt einfach nur groß und fremd, aber vielleicht doch ganz freundlich und stärkend.

Was einfach hilft: sich dem Tier nähern, es kennen zu lernen, mich vorzustellen, meine Anliegen und Erwartungen zu besprechen, Freund zu werden. So dass ich größer und gestärkter aus dieser Begegnung, aus dem Transformationsprozess gehe.

Und wenn mir das Gegenüber doch eher als Monster erscheint? Einfach zu groß? Und ich merke, ich wachse nicht, ich will das nicht?


Ich habe die Wahl … Ich kann Einfluss nehmen und vielleicht auch einfach gehen!

Herzliche Grüße, Maike

Der berühmte erste Satz der Bewerbung

Du kennst das Problem bei der Bewerbung:
der berühmte ersten Satz im Anschreiben?

Hol Dir hier Ideen, wie Du loslegen kannst!

Bild von Lukas Bieri auf Pixabay

Es ist zum Haare raufen. Mit dem Holpern in den Einstieg befindet man sich schnell in einer Schreibblockade. Nach mehrmaligen Versuchen will man dann am liebsten wieder aufhören und sich schöneren Dingen zuwenden.

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Freude habe ich Ihre Stellenanzeige in der Jobbörse xy entdeckt. Sehr gerne würde ich mich auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle als xyz bewerben. 😩

Etwas Neues erfährt die/der Leser*in hier nicht und die Leselust kann damit schon geschmälert werden. Eher kann dieser Einstieg auch schon fast als Erklärung, Rechtfertigung oder sogar als Entschuldigung dafür gedeutet werden, dass Du die Post abgeschickt hast.

Hier Tipp 1: Brems Dich nicht selbst aus!!!
Fang bei dem Erstellen Deiner Bewerbung nicht mit dem ersten Satz an. Formuliere erst weitere Absätze des Anschreibens. Nutze erst einmal Deine Kreativität und lass Deine Motivation in Sätze fließen, die vielleicht im Anschreiben mittig stehen werden. So vermeidest Du, dass Deine guten Ideen verloren gehe.

Photo by Nick Morrison on Unsplash

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Lieschen Müller, gelernte Bürokauffrau, und derzeit auf der Suche nach neuen Herausforderungen.
😏

In diesem Satz wird etwas genannt, was auch aus dem Lebenslauf hervorgeht.

Die Frage ist doch, was hat Dich WIRKLICH motiviert Dich zu bewerben. Oder: Was hat Dich motiviert Dich gerade auf DIESE Stelle zu bewerben??? Warum sendest Du die Bewerbung gerade an das Unternehmen und nicht an ein x-beliebig anderes Unternehmen?

Nun Tipp 2: Frag Dich noch einmal selbst, warum gerade diese Bewerbung!
Hier lohnt es sich noch einmal nachzudenken, in sich zu gehen und die wahre Antwort zu finden, was sind Deine tatsächlichen Motivationen für Deine Bewerbung für diese Branche oder bei diesem Arbeitgeber.

Was macht Dich aus? Was kannst Du für die/den Leser*in Wissenswertes von Dir in den ersten Satz packen? Womit kannst Du dem Arbeitgeber direkt zeigen, dass Du ihr/sein Problem lösen kannst?

… nach X Jahren als Bürokauffrau in der Handwerksbranche bin ich nun auf der Suche nach neuen Herausforderungen und sehr gerne möchte ich Ihren Vertrieb mit organisieren.

Greife hier auf, was Du gezielt dem Arbeitgeber anbieten kannst, so dass sie/er Dich in der neuen Rolle direkt vor Augen hat.

… als gelernte Kauffrau im Einzelhandel bringe ich für das von Ihnen genannte Aufgabengebiet wichtige Kompetenzen mit. So zum Beispiel…

Nenne hier Kompetenzen, durch die der Arbeitgeber direkt erkennt, dass Du für das geforderte Aufgabengebiet ideal bist. Löse bei der/dem Leser*in eine beruhigende Emotion aus. Sie/Er gewinnt mit Dir eine kompetente/n neue/n Mitarbeiter*in.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Daher Tipp 3: Sei die Lösung für die/ Den Leser*in
Signalisieren durch Deine Bewerbung, dass der Arbeitgeber mit Dir die Lösung für ihr/sein Problem gewinnen wird.

Eine offene Position stellt ein Problem für den Arbeitgeber dar. Arbeit bleibt liegen, es existiert eine Lücke in der Belegschaft. Dieses Problem will der Arbeitgeber gelöst bekommen. Signalisiere mit Deiner Bewerbung also, dass Du die Lösung sein wirst. Schenke der/dem Leser*in das Gefühl, mit Dir gewinnt sie/er nicht nur eine/n kompetente/n Mitarbeiter*in, sondern auch einen reibungslosen Ablauf in der Arbeit.

Haben Dir diese Tipps geholfen? Oder hast Du Anmerkungen dazu? Scheu Dich nicht hier einen Kommentar zu schreiben. Ich freue mich auf Rückmeldungen jeglicher Art.

Herzliche Grüße, Maike

Das Dilemma mit dem Können!

Fragst Du dich im Bewerbungsprozess:
Was habe ich eigentlich gelernt?

Da kann ich Dich beruhigen, so geht es vielen anderen auch!

Sich einmal aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, eröffnet neue Sichtweisen!

Was kann ich eigentlich? Was habe ich gelernt? Was soll ich in meine Bewerbung schreiben?

Diese oder ähnliche Fragen stellen sich immer wieder viele Menschen auf der Suchen nach einem neuen Job.

Während Menschen mit einer Ausbildung vielleicht vor der Herausforderung stehen, mal aus ihrem gelernten Beruf heraus kommen zu wollen, sich neue Tätigkeitsfelder zu erschließen oder die Branche zu wechseln, haben Akademiker: innen das Gefühl, auf „alle“ oder gar keine Stelle so richtig zu passen.

Auch wenn wir im Laufe unseres Lebens vieles schon einmal gemacht haben, fühlt sich manches immer wieder neu an!

Nach einer Berufsausbildung steht die Branche häufig fest, in der frau/man den passende Job suchen soll.

Aber ist es auch möglich, die eigenen Kompetenzen auf andere Aufgabenfelder zu übertragen?

Ein Branchenwechsel ist häufig abhängig von Zufällen oder Empfehlungen. Weil man schon jemanden kennt, „der weiß was ich kann“, gelingt es manchmal besser, in einer artfremden Branche Fuß zu fassen. Aber auch ohne eine solche Beziehung ist ein Branchenwechsel machbar.

Akademiker:innen, vorrangig Geistes-, Sozial- oder auch Kulturwissenschaftler:innen, stehen immer mal wieder vor der Herausforderung Stellen in unterschiedlichen Branchen in Betracht ziehen zu können oder zu müssen. Wo passe ich rein? Was kann ich? Was habe ich gelernt? Wer vertraut in meine Fähigkeiten? Und häufig bestimmt die Branche, in der man nach dem Studium seinen ersten (langersehnten) Job gefunden hat, die weitere Laufbahn.

In beiden Fällen stoßen die Bewerber:innen dabei auf eine starke Konkurrenz. Die Zahl der Bewerber: innen vervielfacht sich. Für diese Phase der Bewerbung spielt dabei eine große Rolle, ein starkes Selbstwertgefühl zu besitzen und ein Selbstbewusstsein über die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen zu haben.

Und es gilt die Fragen „Was bin ich und was kann ich?“ umzuwandeln in eine Erkenntnissen, die mit dem schönen finalen Satz enden:

So bin ich und das kann ich! – Das bin ICH!

Tja, liebe Leserinnen und Leser, das ist leichter gesagt als getan, denkt ihr jetzt vielleicht. Stimmt, das ist sicherlich richtig! Und genau dafür kann und sollte man sich Unterstützung holen. Schreibt mir hier gerne, wie ihr diesem Dilemma begegnet und was euch dabei hilft! Ich freue mich über eure Meinungen!

Herzliche Grüße, Maike

Das Schwierigste an einer Bewerbung? Die passende Stelle finden…

Hier erhältst Du 5 Tipps, wie Du an deine Bewerbung herangehen solltest!

Auf LinkedIn bin ich auf eine Umfrage gestoßen. Das Ergebnis hat mich motiviert, einmal über den meist geäußerten Wunsch im Job-Coaching zu berichten.

Immer wieder wird in meinem Job-Coaching der Wunsch geäußert, gemeinsam mit mir nach Stellen zu suchen. Dabei geht es gar nicht darum, dass 4 Augen mehr finden als 2. Es geht darum, aus der Vielfalt an Begrifflichkeit, den genannten Erwartungen und den unterschiedlichen Unternehmens-Sprachen, das Richtige für sich zu herauszulesen.

Meine Kund:innen im Job-Coaching wirken dabei häufig unsicher und selbstzweifelnd, ob sie das, was Unternehmen in ihren Stellenanzeigen schreiben, richtig verstehen und sie hierfür die passenden Qualifikationen und Kompetenzen mitbringen. Dabei wirken sie teilweise verunsichert, trotz langjährigen Berufserfahrungen und diversen Zertifikaten, und glauben häufig, nicht zu genügen.

Hierzu fallen mir direkt zwei Anmerkungen ein.
Die erste richtet sich an alle, die Stellenanzeigen entwerfen:

Es ist eine Kunst in Stellenanzeigen die anstehenden Aufgaben so aufzuführen, dass dabei Kompetenzen benannt werden, die für die firmenspezifischen Aufgaben relevant sind. Viele Stellenanzeigen sind jedoch so spezifisch und umfangreich geschrieben, dass sie bei den Lesenden Verwirrungen auslösen.
Hier mein Appell an alle Arbeitgeber: Überlegen Sie bitte einmal, welche Kompetenzen benötigt die Aufgabe der Stellenanzeige, so dass sich neue Mitarbeitenden in das Aufgabengebiet gut einarbeiten können? Und was können Sie im Rahmen einer Einarbeitung abdecken? Was benötigen Sie, das die Bewerbenden mitbringen, was Sie nicht vermitteln können?
Hier an dieser Stelle verweise ich auf ein sehr schönes Beispiel, was gut veranschaulicht, worauf es letzten Endes ankommt: „Wie eine Hotelfachfrau uns die Scheuklappen abnahm“

Meine zweite Anmerkungen richtet sich an alle Bewerbenden, die an manch einer Stellenanzeige verzweifeln:

Zweifelt nicht an Euch, dass ihr den Arbeitsmarkt nicht versteht. Bringt Verständnis dafür auf, dass es für Arbeitgeber manchmal schwer ist, eine Meta-Ebene einzunehmen und den Betriebsblick einmal abzulegen. Wir alle befinden uns mal in einem Tunnelblick oder sind gefangen in unserer Perspektive.

Aber wie nun raus, aus diesem Dilemma?

Hier meine Tipps:

  1. Wenn Du Dich in einen aktiven Bewerbungsprozess begeben möchtest, dann sprich vorher einmal über das, was Du alles schon so gemacht hast oder derzeit noch machst. Erzähle jemanden von Dir, von Deinen bisherigen Berufserfahrungen und Aufgaben, von privaten Projekten oder Hobbies.
  2. Bitte die Person nun allgemeine Kompetenzen zu benennen, die sie/er darin erkennt. Welche Stärken erkennt dein/e Gesprächspartner:in? Welche Kompetenzen lassen sich hieraus verallgemeinern und auf andere Aufgaben übertragen?
  3. Nimm die genannten Stärken und Kompetenzen an, wie ein Geschenk, und betrachte alles einmal eine Zeit lang. Revidiere sie nicht gleich. Rechtfertige nicht das, was Du wie selbstverständlich tust oder getan hast. Lass das Gesagte deiner/s Geprächstpartners/in einmal stehen.
  4. Schreib Dir die genannten Stärken und Kompetenzen auf. Mach sie sichtbar und halt Dir im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen, was Du alles kannst, was Du mitbringst, was Dir wichtig ist und wofür Du stehst.
  5. Jetzt noch ein ganz spezieller Tipp: Schreib Dir einen Brief, ein Brief an Dich selbst. Schreib aus der Perspektive einer/-s Freundin/-es. Schreib Dir, was Du alles schon geleistet und gelernt hast, und was Du kannst. Lass somit abstrakte Gedanken in Deine Gefühlswelt ein. Das was Du fühlst, ist im Leben stärker als das, was über den Verstand kommt.

Schreib mir gerne, wenn Du zu diesen Tipps Fragen haben solltest. Gemeinsam können wir Deinen Bewerbungsprozess einleiten, so dass Du allein aktiv werden kannst. Manchmal hilft schon eine gemeinsame Stunde, um loszulegen.

Herzliche Grüße, Maike

Dafür stehe ich:

Jeder Mensch lebt eine eigene Geschichte. Und die Rolle kannst Du selbst gestalten!

Ich habe selbst erfahren, dass Umwege im Leben unheimlich wertvoll sind. Und in meinen Augen gibt es keine Umwege, nur Deinen eigenen Weg, den Du erlebst. Hierin möchte ich Dich bestärken und Dir Mut geben, neue Wege einzuschlagen.

Kennst Du auch die Entscheidungsfrage, ob Du lieber den sicheren Weg weiter gehen sollst oder etwas Neues wagen möchtest?

Wer kann Dir diese Frage beantworten? Genau – nur Du selbst. Aber damit steht man dann oft auch schon allein da und die Frage bleibt unbeantwortet. Hierbei möchte ich Dir helfen und Dich zu Deinen Antworten bringen. Und Dich stärken, egal wie die Antwort fällt.

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