Warum Coaching? Ich habe gute Freunde zum Reden!

Ein gutes Gespräch mit der besten Freundin ist goldwert. Aber dies ist nicht mit einer Coachingsitzung vergleichbar. Und hierfür sprechen mehrere Gründe:

Deine Freundin ist voreingenommen.

Und das nicht absichtlich. Aber vielleicht ist das Bild, was sie von Dir hat, festgefahren. Vielleicht wird Neues für Dich von Deiner Freundin nicht in Betracht gezogen. Gute Ratschläge sind schnell geäußert, übergestülpt und gewissenhaft übernommen.

Im Coaching hast Du die Chance neutral und wertfrei angenommen zu werden. Der Coach kennt dich nicht und das ist der Vorteil. Dadurch kann neu gedacht werden.

Erfahrungen dominieren.

Die Erfahrungen der Freundin prägen möglicherweise das Gespräch. Sie werden zu Tipps, denen man sich schnell annimmt.

Ein Coaching ist geprägt vom Fragen stellen. Fragen, die Dir bislang vielleicht noch nie jemand gestellt hat, Fragen, die die Wege Deiner Gedanken neu ausrichten.

Im Coaching bleibt der eigenen Senf raus. Soll heißen: Gute Tipps, Ratschläge, Erfahrungen vom Coach sind nicht Inhalte im Coaching. Es geht nicht darum, von den Erfahrungen des Coachs zu profitieren. Wichtig sind eher Kommunikationsstrategien und Frage-Methoden, die dich zu eigenen Erkenntnissen bringen. Deine Motivation wird im Coaching geweckt und gestärkt und Deine Energien werden freigesetzt.

Und eigentlich ist es egal, ob und wo der Coach berufliche Erfahrungen gemacht hat. Und dennoch kann es für die Wahl des Coachs hilfreich sein, aus der selben Branche zu kommen. Warum? Vielleicht fühlst Du dich schneller verstanden und vielleicht kommt das Gefühl auf, dass ihr – überspitzt gesagt – die selbe Sprache sprecht.

Veröffentlicht von Maike Wemhöner

Erzieherin, Pädagogin, Coach, Mediatoren

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