Der berühmte erste Satz der Bewerbung

Du kennst das Problem bei der Bewerbung:
der berühmte ersten Satz im Anschreiben?

Hol Dir hier Ideen, wie Du loslegen kannst!

Bild von Lukas Bieri auf Pixabay

Es ist zum Haare raufen. Mit dem Holpern in den Einstieg befindet man sich schnell in einer Schreibblockade. Nach mehrmaligen Versuchen will man dann am liebsten wieder aufhören und sich schöneren Dingen zuwenden.

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Freude habe ich Ihre Stellenanzeige in der Jobbörse xy entdeckt. Sehr gerne würde ich mich auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle als xyz bewerben. 😩

Etwas Neues erfährt die/der Leser*in hier nicht und die Leselust kann damit schon geschmälert werden. Eher kann dieser Einstieg auch schon fast als Erklärung, Rechtfertigung oder sogar als Entschuldigung dafür gedeutet werden, dass Du die Post abgeschickt hast.

Hier Tipp 1: Brems Dich nicht selbst aus!!!
Fang bei dem Erstellen Deiner Bewerbung nicht mit dem ersten Satz an. Formuliere erst weitere Absätze des Anschreibens. Nutze erst einmal Deine Kreativität und lass Deine Motivation in Sätze fließen, die vielleicht im Anschreiben mittig stehen werden. So vermeidest Du, dass Deine guten Ideen verloren gehe.

Photo by Nick Morrison on Unsplash

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Lieschen Müller, gelernte Bürokauffrau, und derzeit auf der Suche nach neuen Herausforderungen.
😏

In diesem Satz wird etwas genannt, was auch aus dem Lebenslauf hervorgeht.

Die Frage ist doch, was hat Dich WIRKLICH motiviert Dich zu bewerben. Oder: Was hat Dich motiviert Dich gerade auf DIESE Stelle zu bewerben??? Warum sendest Du die Bewerbung gerade an das Unternehmen und nicht an ein x-beliebig anderes Unternehmen?

Nun Tipp 2: Frag Dich noch einmal selbst, warum gerade diese Bewerbung!
Hier lohnt es sich noch einmal nachzudenken, in sich zu gehen und die wahre Antwort zu finden, was sind Deine tatsächlichen Motivationen für Deine Bewerbung für diese Branche oder bei diesem Arbeitgeber.

Was macht Dich aus? Was kannst Du für die/den Leser*in Wissenswertes von Dir in den ersten Satz packen? Womit kannst Du dem Arbeitgeber direkt zeigen, dass Du ihr/sein Problem lösen kannst?

… nach X Jahren als Bürokauffrau in der Handwerksbranche bin ich nun auf der Suche nach neuen Herausforderungen und sehr gerne möchte ich Ihren Vertrieb mit organisieren.

Greife hier auf, was Du gezielt dem Arbeitgeber anbieten kannst, so dass sie/er Dich in der neuen Rolle direkt vor Augen hat.

… als gelernte Kauffrau im Einzelhandel bringe ich für das von Ihnen genannte Aufgabengebiet wichtige Kompetenzen mit. So zum Beispiel…

Nenne hier Kompetenzen, durch die der Arbeitgeber direkt erkennt, dass Du für das geforderte Aufgabengebiet ideal bist. Löse bei der/dem Leser*in eine beruhigende Emotion aus. Sie/Er gewinnt mit Dir eine kompetente/n neue/n Mitarbeiter*in.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Daher Tipp 3: Sei die Lösung für die/ Den Leser*in
Signalisieren durch Deine Bewerbung, dass der Arbeitgeber mit Dir die Lösung für ihr/sein Problem gewinnen wird.

Eine offene Position stellt ein Problem für den Arbeitgeber dar. Arbeit bleibt liegen, es existiert eine Lücke in der Belegschaft. Dieses Problem will der Arbeitgeber gelöst bekommen. Signalisiere mit Deiner Bewerbung also, dass Du die Lösung sein wirst. Schenke der/dem Leser*in das Gefühl, mit Dir gewinnt sie/er nicht nur eine/n kompetente/n Mitarbeiter*in, sondern auch einen reibungslosen Ablauf in der Arbeit.

Haben Dir diese Tipps geholfen? Oder hast Du Anmerkungen dazu? Scheu Dich nicht hier einen Kommentar zu schreiben. Ich freue mich auf Rückmeldungen jeglicher Art.

Herzliche Grüße, Maike

Veröffentlicht von Maike Wemhöner

Erzieherin, Pädagogin, Coach, Mediatoren

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